Internistische Vorsorgeuntersuchungen für eine Brust OP

Jeder verantwortungsbewusste Chirurg wird sich vor einer Brust OP mit den Ergebnissen der internistischen Voruntersuchungen seiner Patientinnen befassen. Er benötigt diese Ergebnisse, um das Operationsrisiko abschätzen zu können und im Zweifel eine Operation sogar ausschließen zu müssen. Dafür prüft er den aktuellen Bericht des Internisten, der seine Patientin ausgiebig untersucht hat.

Die internistische Voruntersuchung ist umfangreich, wenn auch wenig belastend für einen Patienten. Wählen Sie dafür einen erfahrenen Facharzt aus. Fehlen Ihnen die passenden Empfehlungen, lohnt sich eine Suche nach Internisten in Köln oder der entsprechenden Stadt und Sie finden zumeist eine ganze Reihe von informativen Praxisvorstellungen und Patientenbewertungen.

Bei der Untersuchung setzt sich der Internist zunächst in einem ausführlichen Gespräch mit Ihrer Krankengeschichte auseinander. Diese genaue Anamnese verhilft ihm zu einem ersten Eindruck, dem dann die Untersuchung folgt. Gewicht und Größe werden festgehalten, ebenso wie die Höhe des Blutdrucks und die Temperatur. Der Internist sucht nach offensichtlichen Krankheitsanzeichen wie Hautveränderungen ebenso wie ertastbaren Veränderungen der Lymphknoten oder Auffälligkeiten im Bauchbereich.

Es erfolgt ein Abhören der Lunge, bei dem der Internist anhand der Art der Atemgeräusche Abweichungen erkennen kann. Dies gilt auch für Herzgeräusche, die durch ein EKG noch einmal genauer geprüft werden. Es ist die Entscheidung Ihres Internisten, ob womöglich zur konkreten Diagnostik noch eine Ultraschalluntersuchung erforderlich ist.

Zusammen mit den Laborergebnissen Ihrer Blutuntersuchung erstellt der Internist ein aktuelles internistisches Profil, das der plastische Chirurg zur Operationsplanung benötigt. Als Patient erhalten Sie die Gewissheit, dass Sie die gesundheitlichen Voraussetzungen für den Eingriff erfüllen und dazu noch einen aktuellen Status über Ihren körperlichen Zustand.

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